Kassenzone und Regalfläche in einem modernen Laden

In lokalen Markenkooperationen im Einzelhandel entstehen Reibungen oft dort, wo niemand schriftlich festgehalten hat, wer entscheidet. Die Marke plant Sichtbarkeit, die Filiale denkt an Kundenfluss — und am Aktionstag stehen zwei widersprüchliche Erwartungen im Raum.

Mindestens vier Rollen sollten vor dem Start benannt sein: wer Material liefert und abholt, wer die Platzierung freigibt, wer das Filialpersonal briefet, und wer bei Problemen vor Ort entscheidet. Ohne diese Klarheit landet jede Abweichung beim zufällig anwesenden Schichtleiter.

Eine einfache Rollenmatrix auf einer Seite reicht oft aus. Sie muss nicht juristisch klingen — sie muss im Alltag greifbar sein. Wer sie mitentwickelt hat, hält sich eher daran.

In unserer Arbeit taucht die Matrix oft als Wendepunkt auf: Sobald Zuständigkeiten sichtbar sind, werden Gespräche kürzer und die Aktion planbarer.

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